Der Corporate Carbon Footprint (CCF) beschreibt die Gesamtmenge an Treibhausgasen, die durch die Aktivitäten eines Unternehmens entstehen. Umgangssprachlich wird dabei häufig vom CO₂‑Fußabdruck gesprochen. Berücksichtigt werden sowohl direkte als auch indirekte Emissionen, die beispielsweise durch Energie‑ und Wasserverbrauch, Mitarbeitermobilität oder Abfallentsorgung entstehen.
Die Berechnung des CCF erfolgt in drei Bereichen:
- Direkte Emissionen aus eigenen Quellen
- Indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie
- Weitere indirekte Emissionen entlang der Wertschöpfungskette, etwa durch Lieferanten und Dienstleister
Um Emissionsquellen besser einordnen zu können, nutzen Unternehmen unterschiedliche Berechnungsansätze und externe Erhebungen.
Bei Ameropa wurde der Corporate Carbon Footprint erstmals für das Geschäftsjahr 2021 berechnet. Die Erhebung ergab einen Wert von 1.044.451,87 kg CO₂. Eine weitere Berechnung erfolgte für das Geschäftsjahr 2022. Für diesen Zeitraum wurde ein Wert von 560.208,67 kg CO₂ ermittelt.
Die Ergebnisse der Berechnung ermöglichen eine differenzierte Betrachtung einzelner Emissionsbereiche. Im Zuge des Umzugs in ein kleineres Büro wurden bei der Ausstattung unter anderem Bewegungsmelder eingesetzt und auf eine Klimaanlage verzichtet. Zudem wurde die Bürofläche insgesamt reduziert.
Aktuell fließen Geschäfts‑ und Urlaubsreisen noch nicht in die Berechnung des Corporate Carbon Footprints ein. Perspektivisch wird geprüft, wie diese Bereiche künftig berücksichtigt werden können.